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Tourismus, Boden, WohnenSüdtirol in Zahlen · Stand 2025
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Sommersaison 2021–2025

Seit 2021 entfallen 64 % der zusätzlichen befristeten Stellen im Gastgewerbe auf Beschäftigte mit ausländischem Pass

Wer besetzt die Stellen, die im Gastgewerbe dazukommen?

Daten: Wirtschaft

Befristet Beschäftigte im Gastgewerbe

Befristet Beschäftigte nach Pass, je Sommer

Durchschnitt der Sommersaison Mai–Oktober, 2021 bis 2025.

amtlich
20212022202320242025italienischer Passausländischer Pass
← → Jahr für Jahr
Werte als Tabelle
Befristet Beschäftigte nach Pass, je Sommer, 2021–2025
Sommeritalienischer Passausländischer PassinsgesamtAnteil ausländischer Pass
202112.1897.79519.98439,0 %
202213.7829.88023.66241,8 %
202314.00010.64624.64643,2 %
202414.12011.14625.26644,1 %
202514.37111.63426.00544,7 %

QuelleArbeitsmarktbericht des Landes · 2021–2025

Zuwachs vom Sommer 2021 bis 2025, nach Pass

Befristet Beschäftigte, zusammen 6.021 mehr als im Sommer 2021.

berechnet
italienischer Pass2.182ausländischer Pass3.839
Rechenweg

Beschäftigte im Sommer 2025 − Beschäftigte im Sommer 2021, je Gruppe

Eingangswerte
Arbeitsmarktbericht des Landes, Sommersaisonen 2021 und 2025.
Verfahren
Sommer gegen Sommer. Winter und Sommer sind verschiedene Belegschaften und werden nicht gemischt.
Werte als Tabelle
Zuwachs vom Sommer 2021 bis 2025, nach Pass, 2021–2025
PassSommer 2021Sommer 2025Zuwachs
italienisch12.18914.3712.182
ausländisch7.79511.6343.839

QuelleArbeitsmarktbericht des Landes · 2021–2025

Der Befund und seine Grenze

Der Befund und wie belastbar er ist

Der Befund

Im Sommer 2025 hatten 44,7 % der befristet Beschäftigten im Gastgewerbe einen ausländischen Pass, im Sommer 2021 39,0 %.

Beide Gruppen sind gewachsen: die mit italienischem Pass um 18 %, die mit ausländischem Pass um 49 %.

Wie belastbar

Pass statt Herkunft. Ein in Bozen geborener Mensch mit ausländischem Pass zählt als ausländisch, eine Saisonkraft aus Sizilien als italienisch. Wie viele Einheimische im Gastgewerbe arbeiten, zeigt die Reihe nicht. Ansässige je Wirtschaftszweig stünden in den Online-Abfragen des Amts für Arbeitsmarktbeobachtung. Diese ließen sich nicht automatisiert auslesen und sind hier nicht ausgewertet.

Anfangsjahr. Im Sommer 2021 lagen die Übernachtungen im Mai und Juni 50 % und 30 % unter 2019, über die ganze Saison nur 2,5 % darunter. Ab 2022 gerechnet entfallen 75 % des Zuwachses auf Beschäftigte mit ausländischem Pass, ab jedem Sommer der Reihe mehr als die Hälfte.

Nur befristete Verträge. Sie machen rund zwei Drittel der Beschäftigten im Gastgewerbe aus. Für die etwa 13.300 unbefristet Beschäftigten im Sommer 2025 weist die Quelle die Staatsbürgerschaft nicht je Wirtschaftszweig aus.

Keine Ursache. Warum der Zuwachs überwiegend auf Beschäftigte mit ausländischem Pass entfiel, zeigen die Zahlen nicht.

Nur Sommer. Im Winter lag der Anteil 2024 bei 42,0 % und 2025 bei 42,7 %.

Alle Quellen verzeichnet das Register.